{"id":66,"date":"2026-07-06T16:56:43","date_gmt":"2026-07-06T14:56:43","guid":{"rendered":"https:\/\/gefangen.lion-of-judah.net\/?p=66"},"modified":"2026-07-06T18:26:03","modified_gmt":"2026-07-06T16:26:03","slug":"komma-ran-hier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gefangen.lion-of-judah.net\/?p=66","title":{"rendered":"Komma ran hier!"},"content":{"rendered":"\n<p>Komma ran hier!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Shalom meine lieben Freunde.<br>Ich bin es mal wieder, Harif, Ihr wisst schon, Kelita mit Spitznamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe Euch damals einen Brief mit den Begebenheiten von Schawuot nach der Himmelfahrt unseres Herrn Jesus, dem Messias geschrieben. Das ist nun aber schon viele Neumonde her. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich schreibe Euch heute &#8211; in der frohen Hoffnung der Brief m\u00f6ge Euch zum rechten Zeitpunkt erreichen &#8211; aus einem St\u00e4dtchen namens Mumba- Aai. <br>Das liegt im entfernten Gebiet der K\u00f6nige des Ostens. Man nennt das Land hier in der hebr\u00e4ischen Sprache \u201eHodu&#8220;. Ich wusste nicht, dass es so weit entfernt von zuhause, so liebliche Flecken und Orte gibt auf Gottes Sch\u00f6pfung. So bunt, so laut, so fr\u00f6hlich. <br>Wobei die Fr\u00f6hlichkeit oft recht aufgesetzt erscheint, dieses aber mit vollem Enthusiasmus.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich hier mache? Gute Frage, aber leicht beantwortet: Kurz nach den Begebenheiten von damals, als unser Herr Jesus in den Himmel fuhr, nur wenige Mondl\u00e4ufe sp\u00e4ter, hatte mein lieber Zwillingsbruder Thomas einen Traum. <br>Um genauer zu sein: Eine Begegnung mit dem Auferstandenen im Traum. Ich habe den Traum ja nicht selber erlebt, aber so wie Thomas mir und der versammelten Gemeinde ihn wiedergegeben hat, muss es wirklich sehr eindr\u00fccklich gewesen sein: <\/p>\n\n\n\n<p>Aus einem glei\u00dfenden Licht kamen zwei H\u00e4nde hervor, mit den Kreuzesmalen unseres Herrn, genauso wie Er Thomas seinerzeit seine H\u00e4nde zeigte als Er in unsere Mitte trat. Danach wurden auch sein K\u00f6rper und sein Gesicht sichtbar, beides erleuchtet von Freude und Liebe. <\/p>\n\n\n\n<p>Neben Jesus kam langsam eine zweite Person zum Vorschein, die wohl sehr fremdartig aussah. Gekleidet war der Mann mit Gew\u00e4ndern aus orangenem und rosafarbenem Stoff, auf dem Kopf einen Turban von verschiedensten Farben. Er war sicher einen Kopf kleiner als Jesus, hatte eine Hautfarbe wie Kirschholz oder Zedernholz und mitten auf seiner Stirn, zwischen den Augen, prangte ein roter Fleck. <br>Dieser Fleck allerdings ver\u00e4nderte sich in dem kurzen Augenblick den Thomas ihn im Traum betrachten konnte in etwas wie ein Symbol, wie das Kreuz an dem Jesus litt. Dieser Mann schaute unverwandt hin zu Jesus und sang in einer Sprache, die Thomas nicht kennt, ein Lied; aber Jesus gab es Thomas in sein Herz zu verstehen. So konnte er einige Zeilen von dem Lied, das der fremdartige Mann scheinbar zum Lobpreis Jesu vorbrachte, mitf\u00fchlen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDa sind Ungl\u00e4ubige &#8211; Ich entschied mich f\u00fcr den wahren Glauben.<br>Ich war hungrig-jetzt wurde ich ges\u00e4ttigt. Manchmal sind wir traurig &#8211; aber in Ihm ist Freude Jesus ist nicht weit \u2013 Er ist genau neben dir und mir.<br>Ich habe Jesus, ja, ich habe Jesus, Ich habe Jesus Christus im Herzen. Ich habe Jesus, ja, ich habe Jesus, in meinem Herzen, und Er hat meins!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas erinnerte sich, wie ihm im Traum die Tr\u00e4nen liefen und er wollte unserem Herm vor Freude zurufen, doch sein Mund war wie verschlossen. Stattdessen erhob Jesus selber seine Stimme und schaute Thomas mit durchdringender Liebe an, die klaren Augen nicht abwendend. Er erhob seine Stimme, die genau so klang wie Thomas sie kannte. Voller Mitgef\u00fchl, von zart in den Ohren schmelzender Intonation, aber doch erhabener, k\u00f6niglicher, mit der Autorit\u00e4t eines Herrschers. Er sprach: \u201eThomas, mein geliebtes Kind, ich bin immer nah, niemals fern\u2026&#8220; W\u00e4hrend Jesus sprach tat sich hinter dem fremden Mann eine Dunkelheit, die versuchte durch das Licht von Jesu Herrlichkeit an den Mann heranzukommen, schaffte es aber nicht. Der Mann hielt auch seine Augen best\u00e4ndig auf Jesus gerichtet.,,Dieses hier ist mein treuer Knecht Mehuman, denn er ist sehr vertrauensw\u00fcrdig. Ich liebe ihn, so wie ich dich liebe, und er liebt mich. Nimm nun deinen Bruder, den j\u00fcngeren, deine Freunde die bei dir sind, und deinen Glauben, ziehe hin in das fremde Land, das ich dir zeigen werde. Dorthin wohin ich auch einst das Geschlecht dieses Mannes gesendet habe, denn sie geh\u00f6ren mir. Und ich habe dich, Thomas, erw\u00e4hlt, Mehuman und seine Br\u00fcder zu st\u00e4rken, denn ich bin ihm erschienen und er hat mich liebgewonnen. So ziehe nun hin und bummele nicht, ich habe zu dir gesprochen!&#8220;<br>Niemand der dieses h\u00f6rte wie Jesus selbst im Traum zu Thomas geredet hatte zweifelte daran, dass Thomas berufen war nach Hodu zu reisen um unseren neuen Bruder in Jesus dort zu suchen. Da wir aber damals noch nicht so richtig ahnen konnten wie lang und weit und beschwerlich der Weg wirklich sein w\u00fcrde, und vor allem wie gro\u00df Hodu ist, waren wir frohen Mutes und die Gemeinde und Petrus legten Thomas und mir und unseren Freunden und Br\u00fcdern Ataja und Hemdan die H\u00e4nde auf, und sie sendeten uns aus in die fremden L\u00e4nder, in der Gewissheit, dass der Heilige Geist uns auf unserem Weg leiten w\u00fcrde.<br>Ich k\u00f6nnte Euch vielerlei Begebenheiten berichten, die wir auf unserer langen und beschwerlichen Reise durch Parthien und Persien, oft an Wasserl\u00e4ufen und rei\u00dfenden Str\u00f6men, oft an kargen Vorgebirgsh\u00fcgeln wandernd, oft hungernd und frierend, dann wieder d\u00fcrstend und in der Hitze vergehend, erlebt haben. Aber das ist gar nicht der Grund warum ich euch heute schreibe. Aber vielleicht ergibt sich diese Gelegenheit auch noch einmal mehr davon zu berichten.<br>Ich will ich heute vielmehr von Gedanken erz\u00e4hlen, die mir der Heilige Geist Gottes eingab als wir wie heute, in unseren Zelten unter den laubreichen B\u00e4umen am Meer sa\u00dfen. Wir hatten dieses Lager erw\u00e4hlt, weil es uns sinnvoll erschien der mitt\u00e4glichen Hitze entfliehen und in der k\u00fchlenden Meeresbrise Zuflucht suchen zu k\u00f6nnen, wenn denn der Wind von Westen und nicht von Ost stand.<br>Vom Euphrat Delta sind wir mit einem Handelsschiff gereist, dessen Kapit\u00e4n uns versicherte nicht viele H\u00e4fen anzusteuern bevor er den Hafen von Mumba-Aai erreichen wollte und bat uns sogar freie Fahrt an f\u00fcr den Fall, dass wir ihm und seiner k\u00e4rglichen Besatzung in den H\u00e4fen beim Be- und Entladen der Fracht helfen w\u00fcrden. Darauf lie\u00dfen wir uns nat\u00fcrlich sehr gerne ein, denn zwar mangelte uns auch auf dieser Reise an nichts, aber die \u00dcberfahrt h\u00e4tten wir uns wahrscheinlich nur schwer leisten k\u00f6nnen. Als wir nun nach f\u00fcnf z\u00e4hen Monaten im gew\u00fcnschten Hafen ankamen (denn motiviert von neuen Arbeitskr\u00e4ften lie\u00df es der Schiffsf\u00fchrer nicht aus doch mehr H\u00e4fen als geplant anzulaufen um mehr Gesch\u00e4fte machen zu k\u00f6nnen) war uns als w\u00fcrden wir eine ganz neue Welt betreten. Alles war bunt, alles roch noch anders als zuvor in Persien. Die Menschen sahen f\u00fcr uns noch gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftiger aus. Die Tiere, die die Hodus auch als Transportmittel nutzen sahen f\u00fcr uns noch gewaltiger aus als Kamele und hei\u00dfen wohl Elefanten. Die Tempel, in denen die Einwohner dieses Landes ihre sogenannten G\u00f6tter verehren, sehen noch reicher verziert aus als in anderen St\u00e4dten und L\u00e4ndern auf unserer Reise. Sie finden sich tats\u00e4chlich einem \u00dcberma\u00df an jeder Stra\u00dfenecke; auch gibt es ganze Tempelbereiche, wo verschiedenste Gottesbilder, denn sie haben scheinbar tausende von diesen G\u00f6tzen, verehrt und angebetet werden. \u00dcberall werfen sich die Menschen nieder, mal dort vor dem Tempel, dann wieder vor jenem Schrein. Auch vor einer auf dem Weg liegenden Kuh und einer fr\u00fcchteklauenden fetten Ratte sah ich die Leute sich zu Boden werfen. Es war zum einen kurios, zum anderen aber auch be\u00e4ngstigend. Wir beten t\u00e4glich inst\u00e4ndig zu Jesus, dass Er auch diesen Menschen sein Licht und die seine Wahrheit offenbaren m\u00f6ge, und dass Er uns daf\u00fcr benutzen wolle, wo es m\u00f6glich ist.<br>Von dem Markt wollte ich Euch erz\u00e4hlen, entschuldigt, dass ich bei all diesen Eindr\u00fccken die ich in mir trage,~~ dazu neige etwas abzuschweifen.<br>Wenn ich recht bedenke unterscheidet sich der Markt hier gar nicht so sehr von den M\u00e4rkten, die wir und Ihr so kennen. Es gibt alles was man sich vorstellen kann: G\u00fcter wie T\u00f6pfe, Tuch, Gem\u00fcse, Brot, Milch, eine Art gegorenen Saft (ich will es lieber nicht Wein nennen), auch Fleisch und vielerlei verschiedene Fische, Gew\u00fcrze fast an jedem einzelnen Stand und nat\u00fcrlich auch kleine handgeschnitzte G\u00f6tzenbilder. Das ganze Sortiment ist uns\u00e4glich bunt, die S\u00fc\u00dfigkeiten uns\u00e4glich s\u00fc\u00df, die Gew\u00fcrze verbreiten einen uns\u00e4glichen Duft und die Verk\u00e4ufer sind uns\u00e4glich laut, wenn sie gegeneinander wetteifern um K\u00e4ufer an ihre Marktst\u00e4nde zu ziehen. Alles erinnert mich ein wenig an das Treiben auf dem Xystos Markt in Jerusalem am Tag vor dem Schabbat. Ich wei\u00df nicht genau was es wohl war, vielleicht die so g\u00e4nzlich fremdartig andere Sprache, mit der man uns versuchte alle m\u00f6glichen Waren aufzuschwatzen. Wir waren den Angebotssalven der Verk\u00e4ufer einfach hilflos ausgeliefert und mussten uns mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen verst\u00e4ndlich machen um nicht an jeden Stand herangezerrt zu werden. Und wenn es uns mal gelang mit den H\u00e4nden zu verwehren zeigten uns dann die H\u00e4ndler mit ihren F\u00fc\u00dfen was sie davon hielten, dass wir nicht bei ihnen kaufen wollten. Ich sah auf jeden Fall in vielen Augen der H\u00e4ndler, wenn sie auch noch so laut schrien und feilboten, eine tiefgr\u00fcndige Traurigkeit und Hilflosigkeit. Ein tiefes Gef\u00fchl der Betroffenheit machte sich in mir breit. Da wurde ich von dem Heiligen Geist unseres allgegenw\u00e4rtigen Gottes an eine Schriftstelle aus der Schriftrolle des Propheten Jesaja erinnert, und DAS ist nun auch der Grund warum ich Euch heute diese Zeilen schreibe, denn mir kamen auch zugleich Worte unseres Herrn Jesus wieder in den Sinn, die er mal zu uns sagte. Da ist ein gro\u00dfer Drang in mir Euch kurz zu berichten wie meine Gedanken in meinem Herz arbeiten: Recht weit hinten in der Schriftrolle des Propheten Jesaja (<em>1) erhebt JHWH seine Stimme um seinem Volk zuzurufen; und ich sehe f\u00f6rmlich Jesu Gesicht auf dem K\u00f6rper eines dieser H\u00e4ndler vom Markt, der mit seiner sanften Stimme laut und klar ruft: \u201eAuf ihr Durstigen, alle, kommt zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt, kauft und esst! Ja, kommt, kauft ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch!&#8220; An dieser Stelle war mir als w\u00fcrde der eigentliche H\u00e4ndler gierig auf mein Geldbeutelchen, den ich um den Hals gebunden an der Brust trage, schielen. Aber dann h\u00f6re ich doch wieder Jesu Stimme, die da ruft wie mit der Stimme eines Engels: \u201eWarum wiegt ihr Geld ab f\u00fcr das, was kein Brot ist, und euren Verdienst f\u00fcr das, was nicht s\u00e4ttigt? H\u00f6rt doch auf mich, und esst das Gute und eure Seele labe sich am Fetten!&#8220; Gedanklich gehen mir weitere Schriftrollen auf, und ich hoffe von Herzen, dass sich einer der Br\u00fcder die Arbeit mach tats\u00e4chlich Schriftrollen von dem Leben und den Worten unseres Herrn Jesus zu erstellen, damit seine tiefgr\u00fcndigen und Erl\u00f6sung bringende Worte nicht verloren gehen. Eine Schriftrolle geht auf und ich sehe Jesus mit dieser von Schuld und Scham geplagten Samariterin, dort am Jakobsbrunnen stehen als er sagte: \u201eJeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder d\u00fcrsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, dass ich ihm gebe, den wird nicht d\u00fcrsten in Ewigkeit, sondem das Wasser, dass ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle lebendigen Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.\u201c (<\/em>2)<br>Spricht das nicht auch in das Leben dieser H\u00e4ndler hinein, die zwar ihre Ware feilbieten, aber nichts davon einen Wert f\u00fcr die Ewigkeit hat? Wasser verdunstet doch sogar ungenutzt, wenn wir es nicht trinken oder zum Waschen nutzen. Und wenn das Wasser von Jesus, so wie Er erkl\u00e4rt hat, f\u00fcr seinen Heiligen Geist steht, der uns jederzeit und unabh\u00e4ngig von Situation und Umgebung erfrischen und erquicken will, dann brauchen doch auch alle hier in Hodu davon, oder? Mir kommt gerade dieser eine Fischh\u00e4ndler in den Sinn, der mit einem Korb in der Hand und laut schreiend immer mehr verschiedenste Fische in diesen Korb warf und dabei die Vorbeigehenden fragend, ja, bittend anschaute als w\u00fcrde er ein total gutes Angebot machen. Ich gehe davon aus, dass er das auch tat. Doch leider wei\u00df er noch nichts von dem allerbesten Angebot, welches der lebendige Gott selber macht, indem Er durch den Propheten Jesaja drei Mal dringlich rufen l\u00e4sst: \u201ekomm!&#8220; Komm, auch ohne Geld, dein Ansehen ist nicht wichtig, es ist wichtig, dass du zu mir, deinem Gott zur\u00fcckkehrst. Und bietet Gott da nicht selbst das zur Labe der Seele an, welches im Opferritus des alten Bundes unter dem Gesetz Mose nur Ihm selber zustand, n\u00e4mlich dem Fetten des Opfertieres (<em>3)? Welch Gro\u00dfz\u00fcgigkeit! Ihm ist nichts zu wertvoll, als dass Er es uns nicht geben wollte, wenn wir zu Ihm kommen. Das l\u00e4sst mir die Tr\u00e4nen aufsteigen, denn da geht vor meinem inneren Auge eine weitere Schriftrolle auf, die noch nicht geschrieben ist und ich sehe Jesus am Ufer des Sees von Galil\u00e4a, nahe bei der Stadt Kapernaum wo Er zu den Menschen sprach, die Ihm nach dieser wundersamen Brotvermehrung zu Tiberias nachliefen und immer mehr Wunder verlangten. Sie begriffen noch nicht, was Jesus ihnen mit der Speisung der Vielen zeigen wollte. Sprach Er nicht: \u201eIch bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht mehr hungern.\u201c (<\/em>4)?<br>Und Er erkl\u00e4rte sogar, dass Er das wahrhaftige Brot des Lebens sei, nicht wie das Manna vom Himmel, das doch trotz Verzehr den Tod nach sich f\u00fchrte, sondern, dass es eine Sache des Glaubens sei, wenn man die geistige Nahrung, Jesu bzw. Gottes Worte, in sich aufnimmt und auf sie vertraut, man auch ewiges Leben haben wird. Zusammen mit Ihm selbst in der Herrlichkeit Gottes, einem Ort wo Hunger und Durst, die uns auf der Welt plagen m\u00f6gen, keinerlei Rolle mehr spielen werden. In Gottes Gegenwart werden wir alles zur Gen\u00fcge und im \u00dcberfluss haben d\u00fcrfen. Hallelujal Ich wei\u00df nicht, ob Ihr meinen Gedanken folgen konntet, ich will einfach nur sagen, dass wir oft Dingen nachrennen, die doch nur verg\u00e4nglich sind und wir unsere Herzen an Situationen, Gegenst\u00e4nde und Erlebnisse h\u00e4ngen, die nur den Moment erfreuen k\u00f6nnen. Diese Freude ist doch meist nach kurzer Zeit vergangen, verpufft wie ein Wassertropfen in der Sonne. Nur die Freude mit und an Gott ist von Dauer, denn sie ist ewig.<br>Wie ich nun hier am Eingang des Zeltes sitze, das Thomas und ich zusammen bewohnen und mir die k\u00fchlerwerdende Abendbrise um das Gewand wehen lasse, genie\u00dfe ich ein Glas von diesem aromatischen Gew\u00fcrztees vom Markt. Ich schau in Richtung Sonnenuntergang, staune wie die feurig rote Sonnenscheibe im Meer versinkt. Wenn wir abends am Ufer des Meeres im Westen Israels sa\u00dfen sahen wir solche Sonnenunterg\u00e4nge auch und bewunderten Gottes gro\u00dfartige Sch\u00f6pfung. Er l\u00e4sst es Tag und Nacht werden, immer wieder neu, ganz nach seinem Wohlgefallen. Und wenn ich bedenke, dass wir jetzt schon Monate unterwegs sind und uns stetig nach Osten bewegt haben kommt es mir aber nicht so vor, als w\u00e4re das Geschehen des Sonnenuntergangs weiter entfernt als an den Ufern Israels. Nur die Menschen hier sind andere. Wenn ich jetzt noch bedenke, wer uns eigentlich hier an diesen Flecken der Welt gebracht hat, n\u00e4mlich Jesus selber, dann rattert es wieder in meinem Kopf, wie in einem alten M\u00fchl Turm wo Korn zu feinstem Mehl gemahlen wird. Wieder kommt mir ein Vers des Propheten Jesaja in den Sinn, welcher gleich nach dem, schon oben aufgef\u00fchrten Versen, steht. Es wird dort vom Messias, also Jesus, gesprochen:,,Siehe, ich habe ihn zu einem Zeugen f\u00fcr V\u00f6lkerschaften gesetzt, zum F\u00fcrsten und Gebieter von V\u00f6lkerschaften. Siehe, du wirst eine Nation herbeirufen, die du nicht kennst, und eine Nation, die dich nicht kannte, wird zu dir laufen wegen JHWH, deines Gottes und wegen des Heiligen Israels. Denn er hat dich herrlich gemacht.&#8220; (*5).<br>Es lohnt sich wirklich mal den ganzen Absatz zu lesen, falls Ihr die Schriftrolle mal in die Hand bekommen solltet. Jetzt sitzen wir hier in einem Land, das wir nicht kennen und deren Sprache wir nicht im Ansatz verstehen. In meinen Augen ist es so wie der Prophet im Namen Gottes geschrieben hat. Und wenn ich mir die G\u00f6tzentempel und den Hunger in den Augen der Menschen hier sehe, bin ich mir auch sicher, dass sie unserem Gott, der in Jesus Mensch wurde und denen die an ihn glauben ewiges Leben verspricht, nicht gleichg\u00fcltig sind.<br>Am Vormittag trafen wir auf dem Markt auch einen griechischen H\u00e4ndler, der zuvor auch eine Weile im Land Israel lebte. Wir waren echt froh wenigstens einen Menschen zu treffen, mit dem wir uns verst\u00e4ndigen konnten. Wir kamen im Gespr\u00e4ch nat\u00fcrlich auf den Grund unserer Reise zu sprechen und wir erz\u00e4hlten Gajus, denn so hei\u00dft der Mann, von den Auftrag den wir von Jesus erhalten haben, n\u00e4mlich das Evangelium, die gute Nachricht der ewigen Erl\u00f6sung auch nach Hodu zu bringen. Und wisst ihr, was Gajus uns erz\u00e4hlte? Die Menschen hier in Hodu glauben daran, dass sie nach ihrem Tode in einer anderen Gestalt, sei es Mensch oder Tier oder Stein, wiedergeboren w\u00fcrden. Nun versuchen sie in diesem Erdenleben durch gute Werke, Opfer an die G\u00f6tter und das mannigfaltige rezitieren von Gebetstafeln diesem Kreislauf des ewigen Wiedergeborenwerdens zu entkommen. Wenn ihr sogenanntes Karma gut genug sei k\u00f6nnten sie sogar das ewige Nichts erreichen, was noch \u00fcber den Bereichen der G\u00f6tter liegt. Soweit ich das verstanden habe ist das aber wohl sowieso nur f\u00fcr die bessergestellten der Gesellschaft m\u00f6glich. Verschiedene andere Gesellschaftsschichten ist es wohl gar nicht m\u00f6glich die Gunst der G\u00f6tter zu erlangen. Wie auch immer dem sei, ich finde es so traurig, dass die Menschen hier den lebendigen und wahrhaftigen Gott noch nicht kennen. Aber ich sehe es so, dass Jesus dem Mann Mehuman aus dieser Nation begegnet ist und Er uns nun in dieses Land gesendet hat um Mehuman zu helfen das Evangelium zu verbreiten, denn es scheint doch so als mache Gott keinen Unterschied mehr zwischen seinem Volk Israel und den Heidenv\u00f6lkern der Nationen. Er m\u00f6chte wohl, dass viele Menschen durch das Opfer seines Sohnes Jesus errettet werden. Irgendwie verst\u00e4ndlich, da sich Gott doch jeden einzelnen Menschen erdacht und ihn geschaffen hat, dass er seine Sch\u00f6pfung erhalten m\u00f6chte. Eines nur macht mir Sorgen: Gajus, der H\u00e4ndler erz\u00e4hlte davon, dass wohl ganz im S\u00fcden des riesigen Landes Hodu eine Region sei um die Stadt Mandarajya, (was soviel wie \u201eStadt der Einf\u00e4ltigen&#8220; hei\u00dft ), wo nach der Babylonischen Gefangenschaft ein kleiner Teil des Stammes Manasse hingezogen sei, statt in das Land Israel zur\u00fcckzukehren. Gajus meint, dass Mehuman vielleicht dort zu finden sei, und dass die Reise dorthin aber durchaus beschwerlich und zeitfordernd sein d\u00fcrfte. Betet, meine Freunde, die Ihr diese Zeilen h\u00f6rt und lest, dass es uns vor der bevorstehenden Wiederkunft Jesu gelingen m\u00f6ge an unser Ziel zu kommen um unseren Auftrag dort und auf der Reise dorthin zu vollenden.<br>Eine gute Nachricht kann ich Euch aber schon heute \u00fcbermitteln, direkt hier aus Mumba-Aai, denn als wir Gajus die errettende Botschaft von Jesu Blut zur Tilgung der S\u00fcnden erz\u00e4hlten, nahm er das Wort sogleich bereitwillig an und wir konnten ihn auch unverz\u00fcglich taufen im Namen Jesus Christus, des himmlischen Vaters und des Heiligen Geistes! Er hat sich sogar bereit erkl\u00e4rt sich unserer Reisegruppe anzuschlie\u00dfen, was uns sicherlich zu einem gro\u00dfen Segen werden wird auf dem Weg, denn Gajus spricht sogar ein wenig dieser komplizierten Sprache, die wohl Sanskrit hei\u00dft und die man hier zu sprechen pflegt. Diese Bekehrung und dieser Mann sind ganz klar ein Geschenk unseres gn\u00e4digen Gottes!<br>Wenn wir nicht den klaren Auftrag h\u00e4tten Mehuman zu suchen, w\u00fcrden wir sicher ein wenig verweilen um selber der Sprache etwas m\u00e4chtig zu werden und den verlorenen Seelen auch hier von dem gr\u00f6\u00dften Sonderangebot aller Zeiten zu erz\u00e4hlen; n\u00e4mlich von dem Sonderangebot, das uns Gott durch das Opfer seines geliebten Sohnes gemacht hat. Aus reiner Gnade d\u00fcrfen wir errettet werden, wir k\u00f6nnen und brauchen nichts hinzutun, wir brauchen nichts zu zahlen, denn Er hat alles gegeben und bezahlt am Kreuz von Golgatha! Welch ein Angebot, das wir nur annehmen m\u00fcssen, wie ein Geschenk zum Purimfest! Ich werde \u00fcber dieses Thema auf unserer Reise sicher noch lange Zeit nachdenken und vielleicht haben die Zeilen die ich Euch heute geschrieben habe auch ein wenig dazu bewegt jetzt kurz innezuhalten und \u00fcber dieses einmalige Sonderangebot Gottes nachzudenken und zu diskutieren!<br>Wenn es die Zeit zul\u00e4sst und ich Wegeboten f\u00fcr meine Zeilen finden sollte werde ich Euch mehr von unseren Reisen aus dem fernen Land Hodu berichten. Betet f\u00fcr uns!<br>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe und Gott befohlen,<br>Euer Harif!<\/p>\n\n\n\n<p>(<em>1: Jesaja 55, 1+2) <\/em><br><em>(<\/em>2: Johannes 4, 13+14)<br>(<em>3: Leviticus 1,8; 3,3; 4,31; 7,3 \u21927,22-25) (<\/em><br>4: Johannes 4, 35)<br>(*5: Jesaja 55, 4+5)<br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Komma ran hier!!! Shalom meine lieben Freunde.Ich bin es mal wieder, Harif, Ihr wisst schon, Kelita mit Spitznamen. 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